Allgemeine Anlaufstellen

Notunterkünfte:

Es stehen Unterbringungsmöglichkeiten der Stadt Essen zur Verfügung, die von Personen genutzt werden können, die nicht in ihre Häuser zurückkehren können. Das Bürgertelefon der Feuerwehr ist am Wochenende von 8 bis 15 Uhr, unter 0201 123-8888 erreichbar.

Das NH Hotel am Porscheplatz in Essen bietet ab sofort kostenlos Hotelzimmer für Flutopfer an. Wer aktuell wegen der Hochwasserlage kein zuhause mehr hat, kann sich bei der Hotline der Hotelgruppe melden unter 0221 – 2715-998 und bekommt dann ein Hotelzimmer zugewiesen. Die Hotline ist 24 Stunden besetzt und koordiniert Hilfen für Flutopfer in Köln, Dortmund und bei uns in Essen.

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim stellt ihre Bildungs- und Freizeitstätte “Haus am Turm”, Am Turm 7 in 45239 Essen-Werden, zur Verfügung (20 Plätze in Mehrbettzimmern und ein Appartement). Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit besteht in der Mini-Ferienwohnung (7 Betten), die die Aktion Menschenstadt, das Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen, in Altenessen vorhält. Kontakt für beide Angebote, auch am Wochenende: Kirchenkreises Essen, Projekt Ehrenamtsmanagement, Michael Druen, Telefon 0201 2205-244, Mobil: 0176 588 84 702, oder per E-Mail: Michael.Druen@evkirche-essen.de.

Härtefallfonds:

Die Stadtverwaltung richtet einen Härtefallfonds für einkommensschwache Familien ein. Über den Fonds kann eine unbürokratische finanzielle Hilfe beantragt werden zur Wiederbeschaffung von Dingen des täglichen Lebens, die durch das Hochwasser der vergangenen Tage kaputt gegangen sind und dringend ersetzt werden müssen. Ein entsprechendes Antragsformular wird in den kommenden Tagen veröffentlicht, ab Mittwoch wird die Antragstellung per E-Mail möglich sein.

Müllentsorgung

ie Entsorgungsbetriebe Essen stellen im Essener Süden zusätzliche Container für Hochwasser-Müll, vor allem brennbaren Sperrmüll aus Holz, zur Verfügung. Die Sperrmüllabfuhr und auch die Straßenreinigung sind zu Sondereinsätzen ausgerückt. Nächste Woche sollen weiter Annahmestellen eingerichtet werden, auch die Straßenreinigung ist weiter verstärkt unterwegs, um die Straßen von Schlamm und Hochwasserresten zu befreien.

Ab Montag werden in betroffenen Stadtteilen (Kupferdreher Markt, Zur Alten Fähre in Kettwig, EBE-Standort Langenberger Straße) zentrale Anlaufstellen für Sperrmüll (30 Kubikmeter-Container) geschaffen. 

Die EBE ist am Wochenende telefonisch von 7 bis 15 Uhr, unter 0201 854-2222 erreichbar.

EWG informiert Unternehmen zu Hochwasserhilfen und bietet Plattform für direkten Austausch: 

Unter www.ewg.de/hochwasserhilfen finden Betroffene weiterführende Informationen und Links – von steuerlichen Entlastungen über Förderprogramme der NRW.BANK bis zu Hinweisen auf Spendenaktionen.

Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1436738.de.html